Praxis für Lebenskraft
Mag. Karin Gillesberger - Klinische und Gesundheitspsychologie, Komplementäre Methoden

Komplementäre Methoden

Diese werden auf Wunsch ergänzend eingesetzt, um einen positiven Einfluß auf die Lebensenergie zu nehmen, innere Blockaden zu lösen, neue Lebenskraft aufzubauen und die Selbstregeneration zu fördern.


Zugänge:

Bild Komplementäre Methoden

- intuitives Arbeiten: Kontakt zum Unbewußten, Arbeiten mit inneren Bildern, der inneren Weisheit und Führung, Loslassen von belastenden und blockierenden Situationen und alten Erinnerungen, Integrieren der eigenen Anteile,  Aufspüren und Auflösen von Mustern, die in der Familie weitergegeben wurden,  Loslassen von Anteilen, die von Anderen übernommen wurden, Klarheit

- energetische Techniken, auch Elemente aus der Energetischen Psychologie wie Klopfakupressur, Bearbeiten von Verhaltens- und Erlebnismustern sowie Glaubenssätzen, ...

- geführte Imagination zu unbewußten Ebenen: In einen Entspannungszustand geführt, jedoch bei vollem Bewußtsein, werden bestimmte Probleme bzw. Ziele bearbeitet, z.B. Lösen von Personen oder Situationen, inneren Anteilen wie Inneres Kind oder Schattenseiten, Schutzmantel, Annehmen ungeliebter, aber wertvoller Anteile.



"Das Bewußte ist klug,

das Unbewußte ist weise"

(Milton H. Erickson)




Informationen des BMGF (Bundesministerium für Gesundheit und Frauen) zur Definition komplementärer Methoden:

"Komplementär/Alternativmedizin

Was ist Komplementärmedizin? Was sind sonstige komplementäre Methoden?

Unter dem Begriff Komplementärmedizin wird ein breites Spektrum von Disziplinen und Behandlungsmethoden zusammengefasst, die auf anderen Modellen der Entstehung von Krankheiten und deren Behandlung basieren als jene der Schulmedizin. Definitionsgemäß werden sie ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt.

Alternativmedizin, „Complementary and Alternative Medicine – CAM“, Ganzheitsmedizin, Integrative Medizin, Naturheilkunde, traditionelle Medizin ( z.B. chinesische, europäische, tibetische …) sind verwandte Überbegriffe, die Heilmethoden oder diagnostische Konzepte bezeichnen. Die heutige Begriffsvielfalt geht zurück auf die lange Tradition der Auseinandersetzung zwischen anerkannten medizinischen Verfahren und den so genannten „Außenseitermethoden“.

Das Bundesministerium für Gesundheit favorisiert den Begriff Komplementärmedizin, um zu signalisieren, dass die Methoden nicht als Alternativen zur Schulmedizin angesehen werden sollen.

Komplementäre Methoden finden nicht nur in der Medizin Anwendung sondern werden beispielsweise auch in der Psychotherapie, der klinischen Psychologie sowie in der Gesundheitspsychologie und Musiktherapie eingesetzt. (...)


Komplementäre Methoden                  

Je nach methodischem Ansatz können Kategorien komplementärer Methoden gebildet werden: 

  • Setzt eine Methode am Denken oder Erleben an, um Veränderungen am Körper zu bewirken, so spricht man von „Mind/Body Medicine“ ( z.B. Meditation, Entspannungstechniken).
  • Unter körperbezogenen Praktiken werden verschiedene manuelle Techniken zusammengefasst ( z.B. alternative Massagetechniken, Shiatsu, Therapeutic-Touch).
  • Weiters gibt es Methoden, die auf alternativen Bewegungskonzepten beruhen ( z.B. Feldenkrais, Biodanza).
  • Energetische Methoden mit und ohne spirituellen Hintergrund arbeiten mit der Vorstellung besonderer Kräfte oder „Energien“ ( z.B. Bioresonanz, Biotensor, Prana Energiearbeit).
  • Die Kräuterheilkunde und Naturheilkunde fassen Methoden zusammen, die pflanzliche bzw. natürliche Substanzen innerlich und äußerlich einsetzen ( z.B. Kräuter, Tees, Salben, Hausmittel usw.). Wenn derartige Substanzen mit wirksamen Inhaltsstoffen verwendet werden, sind immer auch Nebenwirkungen oder Vergiftungen möglich. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass nur unwirksame Substanzen frei von potentiellen Nebenwirkungen sein können.
    (...)

                                                                          

Auf welchen Ansätzen beruht Komplementärmedizin?

                     

Viele Vertreterinnen und Vertreter der Komplementärmedizin sehen Gesundheit nicht als Fehlen von Krankheit sondern als Gleichgewicht miteinander wirkender interner oder externer Kräfte. Kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Umwelt manifestiert sich dies in Krankheit. Die komplementärmedizinische Therapie besteht insbesondere in der Stärkung (selbst)heilender Kräfte. Patientinnen und Patienten wird eine aktive Rolle bei der Wiedererlangung der eigenen Gesundheit zugeschrieben.

Ein ganzheitlicher Ansatz in Diagnose und Behandlung ist für die meisten komplementärmedizinischen Methoden zentral. Was als ganzheitlich betrachtet wird, ist verschieden. Damit kann gemeint sein, dass neben den körperlichen auch die psychischen Aspekte einer Erkrankung mit einbezogen werden. Darüber hinaus können auch soziale Probleme berücksichtigt werden. Spiritualität als Teil einer ganzheitlichen Auffassung von Gesundheit spielt ebenfalls häufig eine Rolle.

Ein weiterer Aspekt komplementärmedizinischen Denkens ist die Gesunderhaltung.

Grundsätzlich sind jedoch diese Ansätze kein charakteristisches Merkmal der Komplementärmedizin da diese Aspekte auch in der schulmedizinischen Behandlung über die Anwendung evidenzbasierten Wissens hinaus wesentliche Bedeutung für den Behandlungserfolg haben."


(Quelle: https://www.bmgf.gv.at/home/Gesundheit/Medizin/Komplementaer_Alternativmedizin/Komplementaermedizin_komplementaere_Methoden/Komplementaer_Alternativmedizin. abgerufen am 19.07.2017)



Hinweis:

Durch meine Tätigkeit werden ärztliche Untersuchungen bzw. Behandlungen nicht ersetzt. Komplementäre Methoden ersetzen keine ärztliche oder psychologische bzw. psychotherapeutische Tätigkeit.